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Ansprechpartner

Herr Burkhard Rüpke

Getreidering 34c
29308 Winsen (Aller)

Tel: 05143-66 53 14

bereitschaftsltg.m[at]drk-winsen[dot]de

 

 

Sanitätsgruppe

Unsere Sanitätsgruppe besteht derzeit aus etwa 36 aktiven Helferinnen und Helfern. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben. So betreuen sie unsere Blutspendetermine oder Veranstaltungen im Sanitätsdienst. Auch für den Notfall - wie ein Zugunglück oder Großbrand - sind sie bestens gerüstet und für den Schutz unserer Bevölkerung im Einsatz.

Foto: Ein DRK-Helfer versorgt eine Frau mit einer Sauerstoffmaske
Foto: D. Winter / DRK
Foto: Zwie DRK-Helfer stützen einen älteren Mann und halten seine Tropf.
Foto: D. Winter / DRK

Ausbildung

Unsere Helfer werden umfassend ausgebildet: Seminare im Sanitäts-und Betreuungsbereich, Technik und Sicherheit sowie weiterführende Lehrgänge zum Rettungssanitäter stehen dabei auf dem Programm. Denn wenn es nötig ist, unterstützt unsere Sanitätsgruppe als Schnelleinsatzgruppe auch den Rettungsdienst, zum Beispiel bei Großschadenslagen.

Unsere Dienstabende

Wir treffen uns jeden ersten und vierten Dienstag im Monat von 20 bis 22 Uhr, um gelerntes zu wiederholen oder uns einfach auszutauschen.

Allgemeines zur SEG (Schnelleinsatzgruppe)

Unter einer Schnelleinsatzgruppe - abgekürzt SEG - versteht man eine Gruppe aus medizinisch und/ oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Diese Gruppen unterstützen den Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen und bei einem Massenanfall von Verletzten, denn der Rettungsdienst ist primär auf Individualnotfälle ausgerichtet. So wird die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz geschlossen.

Foto: Die Ehrenamtlichen vom Sanitätsdienst Bohmte haben ich vor ihren einsatzfahrzeugen aufgestellt.
Foto: DRK-Ortsverein Winsen (Aller)

Sanitätsdienst (Katastrophenschutz)

Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung der Menschen bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Das umfasst vor allem die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur durch Aufbau von Behandlungsplätzen und die Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen. Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helfern, die für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung absolvieren.

Der Sanitätsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage die Menschen zu versorgen, die durch diese Situation verletzt wurden oder erkrankt sind. Unverletzt Betroffene werden dagegen vom Betreuungsdienst übernommen. Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Rettungsdienst zusammen.

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Gedanken eines Helfers

Kurz zu meiner Person, ich bin 45 und habe drei erwachsene Kinder. Meine Arbeit mache ich gerne und dann stellte sich mir die Frage, was mache ich Sinnvolles in meiner Freizeit?

  • Spaß sollte es machen, na klar
  • Mit netten Leuten zusammen sein auch
  • Etwas lernen, na ja sonst verkalken die grauen Zellen noch schneller
  • Sinnvoll – irgendwie Bedürftigen helfen –

Gelandet bin ich beim DRK (Deutschen Roten Kreuz) im Ortsverein Winsen/Aller. Vor knapp drei Jahren bin ich ehrenamtliches Mitglied der Bereitschaft geworden.

Mit einem Ziel vor Augen, auf das ich zu einem späteren Zeitpunkt näher eingehen möchte, habe ich Lehrgänge besucht und Dienste an den verschiedensten Orten gemacht. Diese aufzuzählen ergibt schon eine lange Liste.

Fakt ist ich hatte immer Spaß, habe nette Gespräche mit anderen Kameraden und Kameradinnen geführt, Betroffenen geholfen und auch viel gelernt was das DRK betrifft. Anfang dieses Jahres war ich an drei Wochenenden als Praktikantin in der Rettungswache Winsen(Aller) tätig. Mir war wichtig zu erfahren wie kann ich mein theoretisches und an Fallbeispielen erprobtes Wissen festigen.

Eine Infusion fertig machen – kein Problem in der Gruppe! Aber wenn es eine Person gibt, die darauf eventuell sogar lebensnotwendig angewiesen ist? Blutdruck messen – ganz einfach – auch im RTW (Rettungstransportwagen)? – Bei flachem Puls? – Meine Pulsangabe wird dokumentiert, usw.

Mir persönlich haben diese Wochenenden sehr viel gebracht, wie z.B.

  • Den RTW sprich seine Aufteilung und Einrichtung besser kennen gelernt
  • So wie die Trage (mit all ihren Hebeln)
  • Die Arbeitsweise der Hauptberuflichen Rettungskräfte
  • Notärzte erlebt
  • Und natürlich Patienten mit den unterschiedlichsten Problemen

Einen Dank an dieser Stelle Herrn Ammoneit und vor allem an die Rettungskräfte vor Ort, dass mir dies ermöglicht wurde. Zum Schluss noch ein Satz. Ich habe nie bereut diesen Weg eingeschlagen zu haben und werde ihn auch sehr gern weiter gehen.

Heike Falkenthal